Aktuelles

Johannes-Evangelium

Der Bibelwissenschaftler Karl Jaroš datiert das Johannes-Evangelium auf die Zeit von ca. 60 bis zum Frühsommer 68 n. Chr. - damit widerspricht er dem exegetischen Mainstream. Doch seine Argumentation ist in sich schlüssig und fundiert kontert er verbreiteten Vorurteilen.

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Zisterzienser in Schlesien

Michael Willmann

Anlässlich des Gedenkens an „200 Jahre Säkularisation von 1810“ möchte das Haus Schlesien in Königswinter-Heisterbacherrott bei Bonn den sieben schlesischen Klöster der Zisterzienser eine umfassende, zweisprachige Sonderausstellung widmen (5.09. - 28.11.2010).

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Herrenlos!

Barocker Engel aus Grüssau

Im Herbst 2010 jährt sich zum 200. Mal die Aufhebung der Klöster und Stifte im preußischen Teil Schlesiens. Dieses Ereignis führte im religiösen und kulturellen Leben Schlesiens zu einem großen Umbruch. Das ist Anlass für das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen bei Düsseldorf, dieses Thema erstmals in einer großen Sonderausstellung mit bedeutsamen Leihgaben zu behandeln.

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Baugeschichte

Der "Führer durch die Heiligtümer der Abtei Grüssau" von Pater Nikolaus von Lutterotti O.S.B. erschien im Jahre 1930 in neuer Bearbeitung. Die archivalische Forschung hatte neue und gesicherte Ergebnisse gezeitigt.

Die alte Abteikirche 1292-1728

Der Neubau 1728-1734

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Fassade

Ein alter Torturm führt in den Klosterhof. Auf klobigem Renaissancewürfel erhebt sich ein zierliches Achteck mit rundbogigen Blendnischen und niederem Zeltdach. Von seiner Spitze grüßt ein großes Doppelkreuz, das alte Wahrzeichen kirchlicher Unabhängigkeit. Zu beiden Seiten liegen die ehemalige Klosterbrauerei (jetzt nicht mehr im Besitz des Klosters) und die frühere Wohnung des Stiftskanzlers. Zwischen uralten Linden strebt die Fassade der Abteikirche empor.

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Chorgestühl

Das Chorgestühl schuf Anton Dorasil, unterstützt von mehreren Schülern, nach den Modellen Ferdinand Maximilian Brockhofs, von dem noch einige Figuren stammen dürften. 1735 war es in der Hauptsache vollendet.

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Hochaltar

Das Altarblatt stammt von Peter Brandl (1731/32) und stellt die Himmelfahrt Mariens dar. Im Oberteil des Bildes thront die Dreifaltigkeit. Der Heiland erhebt sich von seinem Sitz und empfängt seine Mutter mit weit ausgebreiteten Armen. Neben ihm schweben die Engel der Gerechtigkeit und des Friedens mit Wage und Ölzweig. Maria wird von Engeln emporgetragen.

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Rundgang im Inneren

...der Kirche zu den Seitenaltären

Da der Eintritt in den Altarraum nicht gestattet ist, empfiehlt es sich, die beiden obersten Seitenkapellen vom Standort zwischen dem Chorgestühl und den Altären Gott Vater bzw. Gott Sohn aus zu besichtigen. Die Fresken der einzelnen Kapellen von Georg Wilhelm Neunhertz werden schon hier behandelt.

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Vorhalle

Ihre Gemälde sind ein Beweis für die Gedankenfülle, mit der die Barockzeit arbeitete. Der Ideenreichtum ist noch größer, als die Dekorationsverschwendung. Leider haben gerade diese Fresken stark gelitten.

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Rundgang - Fortsetzung

Es schließen sich weitere Kapellen an...

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Deckengemälde

Georg Wilhelm Neunhertz malte 1733/35 die Decke der Abteikirche und die bereits erklärten kleineren Fresken der Seitenkapellen. Dabei half ihm Johannes Hausdorf.

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Orgel

Das Orgelwerk baute der bekannte Michael Engler (1733/36). Der reiche Prospekt stammt aus der Bildhauerschule des Anton Dorasil.

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