Aktuelles

Johannes-Evangelium

Der Bibelwissenschaftler Karl Jaroš datiert das Johannes-Evangelium auf die Zeit von ca. 60 bis zum Frühsommer 68 n. Chr. - damit widerspricht er dem exegetischen Mainstream. Doch seine Argumentation ist in sich schlüssig und fundiert kontert er verbreiteten Vorurteilen.

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Zisterzienser in Schlesien

Michael Willmann

Anlässlich des Gedenkens an „200 Jahre Säkularisation von 1810“ möchte das Haus Schlesien in Königswinter-Heisterbacherrott bei Bonn den sieben schlesischen Klöster der Zisterzienser eine umfassende, zweisprachige Sonderausstellung widmen (5.09. - 28.11.2010).

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Herrenlos!

Barocker Engel aus Grüssau

Im Herbst 2010 jährt sich zum 200. Mal die Aufhebung der Klöster und Stifte im preußischen Teil Schlesiens. Dieses Ereignis führte im religiösen und kulturellen Leben Schlesiens zu einem großen Umbruch. Das ist Anlass für das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen bei Düsseldorf, dieses Thema erstmals in einer großen Sonderausstellung mit bedeutsamen Leihgaben zu behandeln.

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Die Orgel

Das Orgelwerk baute der bekannte Michael Engler (1733/36). Der reiche Prospekt stammt aus der Bildhauerschule des Anton Dorasil.

Die beiden Meistern gestellte Aufgabe wurde glänzend gelöst. Der Orgelprospekt fügt sich harmonisch ins Bauwerk ein, er wird selbst zur tragenden Architektur. In erfinderischer Mannigfaltigkeit wird die ungeheure Menge von Pfeifen (das Werk zählt deren 2606, dazu 52 Register, 3 Manuale und 7 Bälge) zwanglos und doch fein berechnend gruppiert. Nirgends stört drückende Überladung oder ermüdende Eintönigkeit. Das Atlantenmotiv des Hochaltares wiederholt sich in den stützenden Engeln des Unterbaues. Nach oben löst sich die gewaltige Komposition in einen leicht und zierlich wirkenden Engelreigen auf, dessen Mittelpunkt das Jesuskind bildet, dem Maria und Joseph anbetend huldigen. Der letzte Eindruck, mit dem die Abteikirche den Beschauer entlässt, ist festliche Freude.

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